Drei traumatisierte Eisheilige

Erst kürzlich offenbarte die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel DIE DREI EISHEILIGEN, wie affin die Mehrheit der Deutschen auf MACHT, STATUS und GELD reagieren. Sowohl beruflich als privat gehen viele über Leichen, um die drei Eisheiligen in ihrem persönlichen Leben verwirklichen zu können. Emotionale Ziele wie Achtsamkeit, Wertschätzung oder soziales Engagement oder Ehrenamt treten bei diesen narzisstischen Persönlichkeitseigenschaften weit ins Hintertreffen.

Forscher vermuten, dass vererbtes Trauma die drei Eisheiligen und ihre materielle Ausrichtung verursacht haben. Verlust von Eigentum auf der Flucht 1945, tiefe Familiengeheimnisse aus dem Naziregime, Angst im Bombenterror und Sucht beeinflussen das kopflose Streben nach Macht, Status und Geld in deutschen Familien. Aufgrund der Anforderungen in der Zukunft ist diese Entwicklung in unserer Gesellschaft sehr zu bedauern.

Depressionsgeneration

Nach Meinung vieler Forscher liegt die Ursache von Depressionen in Deutschland darin, dass Betroffene in der Kindheit Verluste erlitten haben. Keine der psychischen Krankheiten lässt sich besser transgenerational vererben wie die Depression. Erlitt ein Familienmitglied im 2. Weltkrieg einen Bindungsverlust durch Tod seines Vaters als Wehrmachtsoffizier oder der Mutter bei der Vertreibung aus den Ostgebieten, so kann 70 Jahre später eine chronische Depressionsneigung in dieser Familie vorliegen. Wer auf etwas verzichten muss, das ihm wichtig ist, verliert einen positven Verstärker im Leben und zieht sich aus erlernter Hilflosigkeit im Leben zurück. Kinder, die ein Symbiosetrauma erleiden, entwickeln negative Gedanken über sich und ihre Welt. Später geben sie sich als Depressive meist selbst die Schuld daran, wenn ihnen etwas Schlechtes widerfährt. Erfolg empfinden sie nicht als eigenen Verdienst. Deutsche Familien die durch ein depressives vererbtes Trauma mehrgenerational belastet sind, gelangen in psychosozialen Stresssituationen wie Scheidung, Kündigung, Krankheit immer wieder in den Teufelskreis der Depression. Wenn belastende Erfahrungen durch einen drohenden oder tatsächlichen Verlust reaktiviert werden, erleben die Betroffen eine dauerhaft undiffernziert negative Stimmungslage. Manche Depressive verlassen nicht einmal mehr ihr Bett, bei anderen Depressiven fällt die Erkrankung nicht auf. Mehr als drei Viertel entwickeln eine weitere psychische Störung wie Alkohol-, Drogen- und Medikamentenabhängigkeit bzw. Angststörungen. Jeder zweite Patient hat Selbstmordgedanken und mindestens die Hälfte der Suizide geht auf eine Depression zurück. Welch belastete deutsche Depressionsgeneration!

Verlorene traumatisierte Kinder

Im Jahr 2015 häufen sich die Fälle von Sorgerechtsentzug, die sich bereits 2014 überdurchschnittlich gesteigert hatten. Handelt es sich hier um ein vererbtes Trauma? Hat sich die emotionale und physische Vernachlässigung von Kindern seit Ende des 2. Weltkrieges bzw. der Nachkriegsära über Generationen hinweg vererbt? Erleben einige deutsche Familien 2015, dass ihnen das Kind weggenommen wird, weil ein Kindesverlust 1945 in dieser Familie zu verzeichnen war? Hätten viele Kriegsenkel bereits in den 50er und 60er Jahre aus ihren traumatisierten Familien herausgenommen werden müssen? Wenn Kinder über Jahre einer stressvollen Situation im Elternhaus ausgesetzt werden, dann reagiert die Seele im Erwachsenenalter und bis zum Lebensende darauf. Der Körper entwickelt heftige Symptome wie Schlafstörungen, Ängste, Dauerschmerzen. Viele Eltern wundern sich 2015, dass ihr Kind nicht wächst und zurück bleibt. Aber sie führen diese Entwicklung nicht auf vererbte Traumatisierungen in ihrer Ursprungsfamilie zurück. Seit den Kriegsjahren traumatisierte Familien feiern fromm und ergeben regelmässig Familienfeste, obwohl sie durch ihre Eltern und Grosseltern Gewalterfahrungen gemacht haben und eine Pathologische Bindung an die Täter entwickelten. Keiner spricht davon, dass sie sich als Kind mit einem Sorgerechtsentzug besser entwickelt hätten. Familiengeheimnisse werden unter den Tisch gekehrt. Andere sind bei alkoholkranken und schizophrenen Elternteilen aufgewachsen und mussten als Kinder Verantwortung für Vater und Mutter übernehmen. In einer Form der Bindungsstörung mussten sie die Mutter vor dem gewaltbereiten Vater schützen und wundern sich 2015 warum sie seit Jahrzehnten keine harmonische Partnerschaft leben können. Wer spricht über die täglichen Gefährdungen des Kindeswohls der Kriegsenkel? Warum sieht niemand den direkten Zusammenhang zur Gefährdung des Kindeswohls ihrer Kinder in 2015? In den 50er und 60er Jahren wurden die Kinder durch ihre kriegstraumatisierten Eltern emotional vernachlässigt ohne nach aussen blauen Flecke oder Verwahrlosung gezeigt zu haben. Diese Traumatisierungen des Gehirns  sind in 2015 im Erwachsenenalter jedoch deutlich zu spüren. Es fällt ihnen ein Leben lang schwer, befriedigende Beziehungen zu finden. Wählen sie doch stets das Ehemuster ihrer Eltern: Psychopath verheiratet mit Alkoholiker, Narzisst verheiratet mit Depressionsbetroffenem, Tabletten- und Tabaksüchtiger verheiratet mit Schizophrenem, Fremdgeher verheiratet mit Psychotiker, etc. Wann ist ein heilsames Ende des vererbten Traumas in deutschen Familien möglich?

Vergessene Kinder traumatisierter Suchtfamilien

Ich stamme aus einer mehrgenerationalen Suchtfamilie. Es hat sich seit Kindheit alles um meinen suchtkranken Vater und meine suchtkranke Mutter gedreht. Von meinen alkoholkranken Omas und Opas ganz zu Schweigen. Ich erlebte Traumata, weil der Vater wieder den Führerschein wegen seiner vielen Alkoholfahrten entzogen hatte und das Geld aufgrund seiner Arbeitslosigkeit knapp war. Die Tablettensucht meiner Mutter brachte sie in meiner Jugend häufig in die Nervenklinik. Zu Hause hatte ich im Alter von 12-14 Jahren während ihrer monatelangen Abwesenheiten die Verantwortung für Haushalt, meine kleine Schwester und meine Schule. Diese dysfunktionale Familienstrukturen prägten schon früh meine Coabhängigkeit, die mich bis heute im Alter von 55 Jahren nicht loslässt. Der Preis ist hoch: kein Ehepartner ist suchtfrei, jeder Mann mit Alkoholkrankheit zieht mich magnetisch an.

Die Deutschen der 3. Generation geboren 1950-1970 sind vergessene Kinder. Vergessen deshalb, weil sie gut funktionieren und beruflich erfolgreich sind. Sie leiden an Isolation, Leere, Heimatlosigkeit, Entwertung und Wertverschiebung, Täuschung und Selbstbetrug, Verstrickung, Schuld, Verlustangst, Gefühllosigkeit und Sehnsucht. Es handelt sich um die Kriegsenkel des 2. Weltkrieges. Die vergessenen Kinder tragen die Kriegserfahrungen ihrer Eltern und Grosseltern wie Flucht, Heimatverlust, Vertreibung, Gewalt und Tod unbewusst in sich. Sie sind mit suchtkranken Kriegskindern aufgewachsen, die als ihre Eltern grossen Einfluss auf ihre Traumatisierungen hatten und haben. Diese transgenerative Traumaweitergabe hat bei den Deutschen der 3. Generation zu extremer Leistungsorientierung bis zum Burnout geführt, geringem Selbstwertgefühl, übermässiger Anpassung und Identifikation, Konfliktscheue, Schweigen und Depression geführt. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen: Mütterliche und väterliche Liebe und Zuwendung hätte die Krankheitsneigung und Stressempfindlichkeit meiner Generation der Kriegsenkel vermindert. Ein Beispiel von vererbtem Trauma!

Alkoholkoma

Das 2014 neu erschienene Buch SUCHT von SIMON BOROWIAK ist mutige Literatur im vererbten Trauma. Der Autor outete seine Alkoholkrankheit sowie die viele Dutzend vergeblichen Alkoholentzüge bereits im Roman ALK. IM 5. STOCK DES GEBÄUDES LIEGT ER: MIT HIRNZUCKEN, HERZZAPPELN, ATEMNOT, SCHWEISSAUSBRÜCHEN, SCHLOTTERND, KOMATISCH, KRAMPFEND, HALLUZINIEREND BIS DAS LETZTE BISSCHEN ALKOHOL AUS SEINEM KÖRPER GEWICHEN IST. 

Der Autor gehört der 3. Kriegsgeneration an. Er ist ein 50 jähriger Kriegsenkel. Sein Leben ist geprägt durch alkoholbedingte Kämpfe und Konflikte. Seine Alkohlabhängigkeit wird von einer nachhaltigen Tabletten- und Tabaksucht begleitet. Welche und wieviele Kriegstraumata seiner Eltern und Grosseltern sind für ihn in seinem Leben unüberwindlich? Als Kind habe er als Ausnahmetalent Pianist werden wollen. Er lernte mit grossen Zukunftsaussichten an einem Konservatorium. Als Jugendlicher wird er zum Transsexuellen. Bereits mit 4 liest er Psychiatriebücher. Mit 20 hört er mit Klavierkonzerten auf. Er bricht das Jurastudium ab. Es besteht Verdacht auf Schizophrenie. Die Sucht erscheint unüberwindlich. Ein dramatisch traumatisiertes Buch! Ein traumatisierter Mensch!

Vererbte Angst der Mutter

Angstörungen und Traumata werden primär von der Mutter an die Kinder weitergegeben. Bei den Babys wirkt dieser Körperkontakt angstaffin. Die Kriegserfahrungen der Mütter wie Vergewaltigung, Bombenterror, etc. wurden direkt an ihre Nachkommen der 3, Generation vererbt. Egal um welche traumatische Erfahrung der Mutter es sich handelte, später fürchten sich die eigenen Kinder vor ähnlichen Dingen und werden prompt in der Neuzeit damit konfrontiert. Bislang war unklar, mit welchen mehrgenerationalen Vererbungsprozessen sich solche Ängste über mehrere Generationen wissenschaftlich vererben. Traumarisierte Mütter geben ihre Ängste dabei weiter, ohne dass ihr Nachwuchs bisher schlechte Angsterfahrung machte.  Am Anfang sind die Kinder immun gegen Angstinformationen. Aber wenn die Mutter die Quelle der bedrohlichen Informationen ist, können sie von ihr lernen und dauerhafte Ängste und nachhaltig jahrzehntelange negative Erinnerungen im Gehirn speichern. bilden. Dafür müssen die Mütter nicht einmal anwesend sein, so die Schlussfolgerung der Forscher. Schon der Duft von Angstschweiss genügt, um bei den Kleinen dauerhaft Furcht auszulösen. Die Ängste werden laut Wissenschaft über mehrere Generationen weiter gereicht.Sie verursachen in der Psyche der Folgegenerationen nachhaltig psychische Störungen wie Suchterkrankungen, Phobien, Zwänge, Essstörungen, Burnout und Depressionen.

Mit einer Traumafamilie brauchst Du keine Feinde mehr

Sind Sie auch in einer Traumafamilie aufgewachsen? Sind Sie seit Kindheit belastet durch Eltern mit psychischen Erkrankungen? Haben Sie die Nazierziehung genossen? Leben Sie in einer Familie, die noch heute traumatisierte Strukturen lebt?

2014 schlucken Deutsche zunehmend mehr Psychopharmaka. Das können die Kriegstraumatisierten der 2. Generation sein. Aber auch die Babyboomer der 3. Generation, die sich gegen die Folgen psychischer Überlastungen schützen wollen und in Suchtgefahr leben. Die Zahl ambulant verordneter Psychopharmaka stieg von 2003 bis 2014 rasant von 1,28 Millionen Tagesdosis auf 2,06 Millionen an.

Haben Sie in Ihrer Traumafamilie Gewalt erfahren? Geht es um die Ohrfeige, die in der Nazierziehung seit dem 3. Reich als Abhärtungsmittel galt. Oder wurde der Kochlöffel und andere Instrumente zum Schlagen benutzt? Haben Ihre Eltern Sie gewaltsam erzogen, so wie sie selbst von ihren Eltern der 1. Generation erzogen wurden? Haben Ihre Eltern aus Überforderung zugeschlagen, weil das eigene Trauma zu tief sass? Eine Studie eines internationalen Forscherteams hat 2010 ergeben, dass in Deutschland etwa 80 Prozent der Eltern bis heute körperliche und seelische Gewalt anwenden. Ein klares vererbtes Trauma.

Beides – körperliche und psychische Gewalt wirken wie Folter von Feinden. Die Opferrolle ist vorprogrammiert.

Die Auswirkungen auf die Kinderseele sind 2014 wie 1944 gleich schlimm. Gewalt demütigt, erniedrigt und misshandelt. In der modernen Erziehung geht es primär um die nachhaltig gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern.Zuwendung, Zeit und Zärtlichkeit sind die Zauberformeln. Nicht ein auf Gehorsam getrimmtes Kind steht im Mittelpunkt des vererbten Traumas, sondern eines, das wertschätzend erzogen Vertrauen zu seinen Eltern aufbauen kann.

 

Epigenetische Forschungsergebnisse im vererbten Trauma

Die global agierende Hirnforscherin und Neuroepigenetikerin Isabelle Mansuy forscht auf dem Campus Irchel der Universität Zürich zum vererbten Trauma. Nachdem das menschliche Genom entschlüsselt wurde, werden ihre wissenschaftliche Ergebnisse globalisiert diskutiert. . Durch das Lesen des genetischen Codes konnten Rückschlüsse auf das vererbte Trauma gezogen werden. Diese Erkenntnis geht über das berühmte Mausmodell hinaus, das das Vererben von Traumata an Tieren nachweist. Denn die Genome von Mensch und Maus sind unterschiedlich.

Ihre Forschungsergebnisse zum vererbten Trauma sind begeisternd. Mansuy weist nach 15 Jahren Forschung epigenetisch nach, dass bei Erkennen des vererbten Traumas das eigene Leben geändert werden kann. Andere Forscher aus Baltimore und der TU München zeigen die Entschlüsselung aller menschlicher 18 000 Proteine aus 30 Zelltypen. Und zwar im Innersten des Körpers. Die Epigenetik weist nach, dass der Mensch keine Konstante ist. Unser Erbgut ist nicht statisch. Neue Proteine entstehen, nicht benötigte Gene werden stillgelegt. Unser Tun und unsere Erfahrungen setzen sich im Erbgut fest. Über die konkreten molekularen Mechanismen wird weiter geforscht. Die Neuroepigenetikerin ist überzeugt, dass wir mit gewissen Genen geboren wurden und deren Wirken selber beeinflussen können.

Frau Mansuy will mit ihren Forschungsergebnissen psychisch kranken Menschen helfen. Die Zahl derer, die wegen Depression, Angststörung Schizophrenie, Sucht, Magersucht, Adipositas, Bipolare Störung Borderline, Bulemie oder Sucht Hilfe sucht, nimmt zu. Fast jeder ist im Laufe seines Lebens einmal von einer Angstkrankheit betroffen. Vor allem junge Menschen der 4. Generation trifft es immer öfter. Eine Stigmatisierung im vererbten Trauma wird verhindert. Es gibt Hoffnung für die Gesundheit der deutschen Menschen, die hilflos vom vererbten Trauma tangiert wurden!

Suchtehe

In München wurde eine Selbsthilfegruppe SUCHTEHE für Suchtpatienten mit einer neuen Philosophie gegründet. Sie sucht Angehörige, bei denen ein Mensch in ihrer Umgebung von Alkohol-, Drogen-, Tabletten- oder Magersucht betroffen ist. Der Initiator sieht die deutsche Gesellschaft ungenügend zum Thema UMGANG MIT SUCHTKRANKEN aufgeklärt. Süchtige Ehepartner können den Abbruch ihrer Beziehungen im Verwandten- und Bekanntenkreis, in ihrer Ehe und am Arbeitsplatz nicht aufhalten. Somit kommt es zu einer Isolation des Erkrankten. Die Selbsthilfegruppe bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit innerhalb eines geschützten Raumes mit anderen Betroffenen ihre persönliche Lebenssituation zu besprechen. SUCHTEHE gilt als Gruppe für alle nichtsüchtigen Angehörigen. Ihr Ansatz ist innovativ: es wird den Angehörigen nicht geraten, sich von der zehrenden Lebenssituation mit einem Süchtigen abzuwenden. Stattdessen soll eine Hinwendung zum Erkrankten erfolgen, um einen positiven Einfluss auf dessen Genesungsverlauf zu nehmen. Angesichts der hohen deutschen Suchtzahlen im vererbten Trauma mehrerer Generationen ein mutiges Unterfangen!

Wie das Land, so die Angst

Vererbte Ängste aus dem 2. Weltkrieg können noch heute als Höhenangst, Panikattacke oder soziale Phobien in deutschen Familien spürbar sein. Viele Deutsche verbringen Stunden, Tage und Wochen ihres Lebens in ärztlichen Wartezimmern oder spüren dauerhafte Herzprobleme. Sie suchen jahrelang nach den Ursachen, ohne zu wissen, dass ein vererbtes Trauma ihrer Ursprungsfamilie vorliegen kann. Angststörungen sind keine Seltenheit in deutschen Wohnzimmern. ANGST GEHORT ZUM LEBEN! Etwa jeder siebte Deutsche empfindet übermässige Angst vor Tieren wie Spinnen oder Schlangen, Blut, Gewittern, Menschenansammlungen oder Krankheit. Sie besitzen einen bereits in ihrer Kindheit reduzierten Angstlevel und bekommen bereits bei kleineren Alltagssorgen eine Panikattacke.

Da das Thema krankhafte Angststörung leider aufgrund seiner Nähe zu Psychiatrie undPsychotherapie ein deutsches Tabuthema ist, verbleiben die meisten dieser Angsterkrankungen trotz guter Behandelbarkeit ohne ärztliche Hilfe. Zahlreiche Onlinetherapien im Internet versuchen eine anonyme Versorgung. Insbesondere Angstpatienten mit sozialer Phobie können sich einzel- und gruppentherapeutisch helfen lassen. Trotzdem steigt der Tablettenkonsum der Deutschen insbesondere bei Jugendlichen, da die Angst schnell unterdrückt werden soll, um alltags- und schultauglich zu sein.

Jeder der dem kriegsbasierten vererbten Angsttrauma seiner Ursprungsfamilie auf den Grund geht, hat die Chance gesund zu werden, ohne in die Sucht zu gelangen.