GRASMOND von Gerda Staudert

Ein sehr lesenswertes Buch zum vererbten Trauma ist GRASMOND von der Autorin Gerda Staudert.

Die fesselnde historische Familiengeschichte ist eingebettet in die Ereignisse der lebensbedrohenden letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in einem Oberpfälzer Dorf . Gleichzeitig spannt sie einen Bogen zu den turbulenten Geschehnissen rund um das erste Regensburger Bürgerfest im Sommer 1973. Ein 20-jährige Kriegsenkel versucht emotionalen Abstand zu seiner Familie, im Besonderen zu seiner dominanten Traumamutter Walburga, einem Kriegskind zu bekommen. Bei einer zufälligen Begegnung mit einem Staatssekretär stößt er auf ein bedrohliches Familiengeheimnis aus dem Zweiten Weltkrieg, über welches vor allem sein Großvater schweigt. Irritiert macht der Kriegsenkel sich auf, die zwischenmenschlichen Verstrickungen zu entwirren. Ein bemerkenswerter literarischer Fokus auf vererbte Traumata!

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